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Dorico Pro 2 - Großes Update der Notation Software von Steinberg

Steinberg Dorico Pro 2

24.07.2018

Die ersten Versionen von Steinbergs Notensatzprogramm Dorico hatten noch einige Kinderkrankheiten. Jetzt stellt Steinberg mit Dorico Pro 2 eine vollständig überarbeitete Version und mit Dorico Elements eine günstige Notation Software für Einsteiger vor.

Steinberg Dorico Pro 2 Screenshot

Die Bedienoberfläche von Dorico Pro 2 orientiert sich eher an den hauseigenen Produkten Cubase und Nuendo als an klassischen Scorewritern und ist recht kompakt mit Werkzeugleisten rechts und links für alle wichtigen Funktionen. Die Qualität der mitgelieferten Sounds ist gut. In Dorico Pro 2 können nun auch Videos synchron zum Projekt abgespielt werden. Tempo, Dynamik und MIDI-Controller können im Play-Modus mit den gewohnten grafischen Automationstools editiert werden. Andere Neuheiten sind die Unterstützung von Ossia-Notensystemen und komplexen Divisi-Schreibweisen für Streichersektionen, Slash-Notation und Faulenzer-Zeichen für Parts der Rhythmusgruppe, neue Notensystem-Tools, eine neue Systemspur, um schnell Material auszuwählen und einzufügen. Dazu kommen neue Werkzeuge für Arrangeure, inklusive Multi-Einfügen, Erweitern, Reduzieren sowie Popover zum Hinzufügen von Tremolos und Voltenklammern.

Die Liste der neuen Features in Dorico Pro 2 ist noch etwas länger. Generell läßt sich sagen, daß Steinbergs Notensatzprogramm einen großen Schritt vorwärts gemacht hat, aber noch nicht ganz bei den Platzhirschen wie Sibelius oder Finale angekommen ist. Das Einscannen von Noten ist noch nicht möglich und es gibt auch derzeit keine Anbindung an Steinbergs DAW Cubase bzw. Nuendo. Der Preis von Dorico Pro 2 ist vor diesem Hintergrund mit 559€ etwas hoch angesetzt. Einsteiger sollten mit Dorico Elements (100€) starten und auf Version 3 von Dorico Pro warten, in der Steinberg sicher die noch bestehenden Schwachstellen beheben wird.

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