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Emulator X - Sampler mit großer Parameter-Vielfalt

Windows

Emulator X

E-MU hat als einziger Hersteller von Hardware-Samplern den Sprung ins Software-Zeitalter geschafft und knüpft mit Emulator X3 an alte Hardware-Traditionen an. Der Sampler ist trotz der Parametervielfalt relativ einfach zu bedienen. Ein Preset besteht aus Stimmen (Voice). Jede dieser Voices kann mehrere (Multi-)Samples enthalten, die frei auf der Tastatur verteilt werden können. Als Basis für die Samples dient eine WAV-Datei. Für jede Voice kann eine Vielzahl an Parametern wie Pegel, Loops, Tastaturbereich, LFOs festgelegt werden, so daß sich klanglich eine Menge Dinge bewerkstelligen lassen.

Screenshot Emulator X

Mit den immer noch sehr guten Filtern (55 unterschiedliche Filtertypen), den vielseitigen LFOs und vor allem den Modulationsmöglichkeiten durch Patchcords kann man Klänge nach Wunsch verbiegen. Die Patchcords bieten die Möglichkeit, 36 Modulationsverbindungen anzulegen, wobei 95 Modulationsquellen und 105 Modulationsziele zur Verfügung stehen. Hier kann man seiner Experimentierfreude freien Lauf lassen. Der Resourcenbedarf hält sich in Grenzen. Wenn man will, bekommt man allerdings auch aktuelle Rechner gut ausgelastet.

Zu einem guten Sampler gehört natürlich die Möglichkeit, Samples bearbeiten zu können. Emulator X3 bietet umfangreiche Editor-Funktionen. Besonders interessant sind die Möglichkeiten der Beatanalyse und Manipulation. Mit der Xtract-Funktion kann man einen Bereich aus einen Stereo-Sample isolieren (z.B. eine Gesangsspur) und diesen dann als Basis-Sample weiter nutzen. Eine weitere Besonderheit des Samplers ist die TwistaLoop-Funktion, die automatisch das Audiomaterial analysiert und in seine rhythmischen Bestandteile zerlegt. Durch die mitgelieferte Konvertierungssoftware lassen sich auch Fremdformate einfach einbinden. Emulator X3 unterstützt 64-Bit-Systeme und wurde für Multi-Core-Prozessoren optimiert.

Für den Betrieb von Emulator X3 ist kein Audio- oder MIDI-Interface von E-MU mehr nötig, wie das in der X2-Version noch der Fall war.

Funktionen

  • 64-facher Multimode
  • Neue Funktion: Twista Loop, Synth Swipe
  • Mehr als 50 Z-Plane-Filter
  • Unterstützung für 64-Bit-Systeme
  • Unterstützte Formate: EOS, EIII, GigaSampler, MP3, REX2, AIFF, SoundFont, WAV und mehr
  • Über 3 GB große Sound-Bibliothek integriert

Fazit

Emulator X3 lädt zum Experimentieren ein und bietet dafür reichlich Parameter. Auch als Einsteiger kommt man schnell hinter die Logik und baut seine eigenen Klänge auf. Allerdings ist die Software nicht gerade preiswert und die enthaltene Library bleibt im Vergleich zur Konkurrenz etwas zurück.

Weblinks

www.emu.com