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Steinberg Sequel - Audio Workstation zum Einsteiger-Preis

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Steinberg Sequel

Steinberg Sequel ist eine Einsteiger-DAW und als "Light-Version" von Cubase ein relativ umfangreiches Homestudio-Softwarepaket zum kleinen Preis, das vor allem Anfängern die Möglichkeit gibt, ihre musikalischen Ideen schnell und auf einfache Weise umzusetzen.

Screenshot Steinberg Sequel

Sequel bietet in einer modernen Ein-Fenster-Optik das, was man von einer Digital Audio Workstation erwartet: Arrangement-Ansicht mit Audio- und MIDI-Spuren, Media Browser und eine Multi-Zone im unteren Bereich, die je nach Bedarf Editoren, Pads, Mixer, Spureinstellungen und weitere Funktionen anzeigt. Sequel kennt 4 Spurtypen: Audio, Instrument, Beat und VST3. Virtuelle Instrumente von Drittherstellern können also über die VST-Schnittstelle eingebunden werden. Sequel kann MIDI-Signale empfangen, leider kann die DAW keine externen MIDI-Geräte ansteuern. Der Mixer ist einfach gehalten. Er verfügt für jede Spur über Lautstärke- und Panorama-Regler. Insert- und Send-Effekte werden nicht hier, sondern in der Detailansicht der Spureinstellungen angezeigt.

Steinberg Sequel hat ein reichhaltiges Sound-Paket mit Loops und Instrumenten sowie Spur-Presets an Bord. Diese Sound-Bibliothek besteht aus Klängen für den mitgelieferten Sample-Player HALion SONIC SE, den Drumsampler GrooveAgentONE und den virtuell-analogen Synthesizer Prologue. Den Rest bilden Audio-Loops und Samples.

Die Audio-Qualität ist – wie man das von einem renomierten Hersteller wie Steinberg erwarten darf – recht gut und auch die Effekte können überzeugen. Audio-Loops genauso wie MIDI-Dateien können per Drag and Drop in Sequel importiert werden. Die Zuweisung von MIDI-Controllern ist über einen Lernmodus recht einfach. Eher ungewöhnlich für eine Einsteiger-DAW sind Funktionen zur Quantisierung von Audiospuren, eine automatische Tempoerkennung und ein Beat-Editor mit integriertem Drumsampler. Im Live-Performance-Modus können  ausgewählte Sequenzen Tasten oder Buttons zugewiesen werden, was z.B. an das Session-Konzept in Ableton Live erinnert.

Funktionen

  • Spurtypen: Audio, Instrument, Beat und VST3
  • Controller Mode zur Fernsteuerung der meisten Funktionen
  • Live-Performance-Modus
  • Drum-Station Groove Agent ONE und Step-Sequenzer Beat Designer
  • Track Freeze Funktion zum Einsparen von Rechenleistung
  • Free Warp Mode und Audio Reverse
  • Quantisierung von Audiospuren
  • Vista Core Audio Unterstützung
  • Sequel Content Sets mit Hunderten zusätzlicher Loops

Fazit

Steinbergs Sequel ist ein umfangreicher Audio-Sequenzer zum Einsteiger-Preis. Wer schnell und einfach musikalische Ideen sammeln, Musik komponieren und in guter Qualität aufnehmen möchte, der ist mit Sequel gut beraten. Die Qualität der mitgelieferten Sounds schwankt ein wenig.

Weblinks

Herstellerseite: www.steinberg.de
Test: Sequel 2 Test auf delamar.de, Sequel 3 auf bonedo.de